Rio Tag 8 – der angesagteste Club der Copacabana

Nach Dauerregen am Vortag war uns Petrus heute zumindest etwas wohler gesonnen. Es war zwar wolkig und nicht übermäßig warm, aber es hatte aufgehört zu regnen. So machten wir uns mit der Metro auf die Stadtteile Ipanema und Leblon etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Beide zählen neben der Copacabana zu den wichtigsten Stränden Rios und ebenfalls zu den gehobeneren Stadtteilen. Wir besuchten den Felsvorsprung Arpoador und genaßen die Aussicht. Beide Stadtteile werden wir in den nächsten Tagen noch einmal besuchen und genauer betrachten. Nach unserer kleinen Erkundungstour entschlossen wir uns zu Fuß zurück zu gehen.

Rio de Janeiro Strand von Ipanema

Wir machten einen Zwischenstopp an einer Strandbar, gleich am Anfang der Copacabana, um das Spiel Schweiz gegen Frankreich zu schauen. Bei leckerem Essen sahen wir ein sehr unterhaltsames Spiel. Die letzten Meter Richtung unseres Apartments zogen sich schier endlos, waren wir doch die letzten Tage schon sehr viel zu Fuß gegangen. Dort angekommen beratschlagten wir über unsere Abendgestaltung. Ein Tag vor dem nächsten Spiel der DFB Auswahl wollten wir es mit dem Feiern nicht übertreiben um am nächsten Tag fit zu sein. Dennoch entschieden wir uns den laut Einheimischen „angesagtesten“ Club der Copacabana zu besuchen – Club Cafe del Mar.

Club Cafe del Mar

Der Club öffnet 23 Uhr und wer hinein will, muss viel Geduld mitbringen. Wir warteten mit geschätzten 250 Leuten darauf, endlich den Eingang passieren zu können. Dieser war mit Sicherheitsbeauftragten umzäunt und lies nur aller fünf Minuten eine Hand voll Leute hinein. Das dauerte uns viel zu lange und wir beschlossen mit den Herren der Security ein kurzes Gespräch zu führen. Da weder sie der englischen, noch wir der portugiesischen Sprache mächtig sind, war die Kommunikation nicht leicht. Fünf Minuten später standen wir trotzdem im Club. Die Brasilianer mögen halt die Deutschen und wir mögen die Brasilianer.

der angesagteste Club der Copacabana

Der Club ist nicht sonderlich groß und mit der Zeit tummelten sich wahnsinnig viele Menschen auf zwei Etagen. Er war höllisch warm, es gab kaum Bewegungsfreiheit und auch die Getränke veranlassten uns nicht, hier bis zum Morgengrauen zu feiern. Dennoch war es ein toller Abend den wir nicht missen möchten. Gegen 2 Uhr nahmen wir uns ein Taxi und fuhren voller Vorfreude auf das nächste Spiel der deutschen Mannschaft zu unserem Apartment.

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