Rio Tag 17 – Emel, Spezialistin für Rio de Janeiro

Seit unserer Ankunft hatten wir das Vergnügen die unterschiedlichsten Menschen, verschiedenster Nationalitäten kennenzulernen. An jeder Ecke gab es die Möglichkeit für ein kurzes Gespräch, jeder hatte eine Geschichte zu erzählen, jeder wusste es besser, wen diese Weltmeisterschaft als Sieger hervorbringen würde. Es ist unglaublich wie eng der Fußball die Menschen zusammen rücken lässt. Überall sieht man lachende Gesichter, Menschen die sich in den Armen liegen und sei es nur für ein gemeinsames Foto. Eine schöne Welt während der Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft.  Jedoch sei einer Person besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ihr Name ist Emel Yasemin Mangel, unsere Spezialistin für Rio de Janeiro, die uns die Besonderheiten dieser schönen Stadt näher gebracht hat.

Reiseführer Rio de Janeiro

Ihre Liebe zu Brasilien entdeckte sie bereits früh auf Reisen mit ihrer Mutter. Nach ihrem Studium für angewandte Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg erhielt sie im Februar 2013 ihr Visum für Brasilien. Dabei war zunächst nicht klar, dass sie in der Tourismusbranche tätig werden würde. Denn die Situation gestaltete sich ähnlich schwierig wie in Deutschland, bei renommierten Arbeitgebern unter zu kommen. Erstaunlich hatte Emel doch bereits einen eigenen kleinen Radiosender, war Verfasserin eines Buches und hatte jede Menge ehrenamtliche Tätigkeit vorzuweisen. Das Beziehungen überall auf der Welt nötig sind, wurde besonders in Brasilien deutlich und so musste ein Plan B her. Als Übergangslösung arbeitete die Lüneburgerin zunächst als Deutschlehrerin, ehe sie sich dann entschloss als Touristenführerin ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen. Seit nunmehr einem Jahr begleitet sie Touristen in englischer, portugiesischer, französischer oder deutscher Sprache durch den Großstadtdschungel Rios.

Rio Besuch zur Fußball WM 2014

Dabei zählt sie ihre ausgeglichene Art und die Fähigkeit, sich auf Menschen einzustellen zu ihren Stärken, welche auch notwendig sind da sie tagtäglich andere Menschen mit anderen Eigenarten zu ihren Kunden zählt. Wir haben Emel als eine Person kennengelernt, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt und mit ihrer entspannten Art einen absoluten Kontrast, zum sonst so hektischen Rio, bildet. Das Rio de Janeiro auch zukünftig ihr Lebensmittelpunkt bleiben wird, ist mittlerweile klar. Denn nun hat sie auch ihr privates Glück gefunden und ist seit 6 Monaten mit Roberto, dem Besitzer der Tapioca-Bar, zusammen.

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