Rio Tag 20 – Rio de Janeiro’s Zuckerhut

Seit unserer Ankunft in Rio de Janeiro haben wir abseits des Fußballs schon Vieles gesehen und bestaunen können. Ein Pflichtbesuch stand für uns aber noch auf dem Programm, der Zuckerhut oder wie er auf portugiesischen heißt „Pão de Açúcar“. Eigentlich wollten wir uns schon zeitig am Morgen zum Zuckerhut aufmachen. Am Abend zuvor hatten wir aber ein wirklich vorzügliches Abendessen im „Porcão Rio´s“ genossen und wie es dann meistens so ist, wurde es spät. Das „Porcão Rio´s“ ist gerade für Fleisch-Freunde ein wahre Oase. Mehrere Mitarbeiter des Restaurantes kommen in kurzen Abständen mit verschiedenen Fleischsorten am Spieß zum Tisch und schneiden dem Gast soviel Fleisch davon ab, wie er haben möchte. Preislich war der Besuch des Restaurantes eher in die Kategorie „gehoben“ einzustufen, bereuen werden wir diesen aber mit Sicherheit nicht. Das wirklich ausserordentlich gute Abendessen sorgte aber auch dafür, dass wir nicht wie geplant um 10 Uhr des nächsten Tages am Fuße des Zuckerhuts waren.

Gegen 12 Uhr mittags machten wir uns erst auf den Weg, auch dieses Wahrzeichen der Stadt Rio de Janeiro zu besuchen. Von unserem Appartment bis zum Zuckerhut sind es mit dem Taxi gerade einmal 10 Minuten Fahrt. Dort angekommen mussten wir eine gute halbe Stunde warten, ehe wir die Tickets für die Seilbahn, welche auf den Zuckerhut führt, in den Händen hielten. Dann ging es aber schnell zur ersten Zwischenstation auf einen vorgelagerten, etwas kleineren Berg, den „Morro da Urca“. Schon von dort aus ließ sich erahnen, welch grandiose Aussicht man vom Zuckerhut haben muss.

Zuckerhut

Dennoch gönnten wir uns zunächst einen Kaffee und genossen die wunderbare Aussicht bevor es mit der Seilbahn weiter ging und es noch einmal hieß: bitte hinten anstellen. Die Warteschlange war lang, aber zu unserem Erstaunen wurden die Touristen allesamt schnell auf den Zuckerhut befördert. Oben angekommen waren wir vom Panorama überwältigt und uns schnell einig, den Zuckerhut muss man einfach besucht haben. Denn vom Zuckerhut genießt man nicht nur einen hervorragenden Blick auf die Viertel Flamengo und Botafogo, sondern auch auf die Stadt Niteroi und die Strandabschnitte Leme und Copacabana. Wenige Tage vor dem Highlight unseres Rio Aufenthaltes, dem Viertelfinale im Stadion Maracana mit deutscher Beteiligung, war dieser Tag für uns eine gute Möglichkeit noch einen Moment der Ruhe zu genießen.

Zuckerhut

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